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	<title>Newsletter &#8211; Freiwald e.V.</title>
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	<description>Wälder pflanzen. Klima schützen.</description>
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		<title>SoBaSchu Newsletter 2025.09</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2025/09/10/sobaschu-newsletter-2025-09/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 05:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[SoBaSchu]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Menschen, die Bäumchen wachsen und bald ist es so weit und ich beginne die verschiedenen Arten zu zählen. 40 Luftstutzbeete sind es dieses Jahr gewesen, doppelt so viele wie letztes Jahr und dazu kommen drei Beete, in denen die verschiedenen Beinwellarten wachsen. Wie immer mache ich mir Sorgen, dass es nicht genug ist, dass [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#e2e2e2;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Liebe Menschen,</p>
<p>die Bäumchen wachsen und bald ist es so weit und ich beginne die verschiedenen Arten zu zählen. 40 Luftstutzbeete sind es dieses Jahr gewesen, doppelt so viele wie letztes Jahr und dazu kommen drei Beete, in denen die verschiedenen Beinwellarten wachsen.</p>
<p>Wie immer mache ich mir Sorgen, dass es nicht genug ist, dass mehr erwartet wird, als unsere kleine Baumschule im zweiten Jahr produziert hat. Doch dann entspanne ich mich wieder in das Wissen, dass das solidarische Prinzip ja genau diesem Leistungsdruck entgegenwirken soll und wir ja immer noch am lernen sind.</p>
<p>Zum Beispiel weiß ich jetzt, dass Steinfrüchte (Kirschen, Pflaumen, Mirabellen und Pfirsiche) Frost brauchen, um keimen zu können. Das erklärt, warum von den Hunderten von Steinfrüchten, die wir gesät haben, nur 10 Bäumchen gewachsen sind. Dieses Jahr werden wir die Kerne einige Zeit im Tiefkühler lagern, damit wir nächstes Jahr mehr von diesen Bäumen aufziehen können.</p>
<p>Außerdem weiß ich jetzt, dass die Samen des Pfaffenhütchens ein Jahr lang im Boden nachreifen, bevor sie keimen. Letztes Jahr dachte ich einfach, dass diese Sorte zu schwierig ist, um sie unter den wenig regulierbaren Konditionen zu ziehen, die wir im Freiwald haben. Im Hebst habe ich dann Stecklinge von wildem Wein in die Kästen gesteckt. Doch dieses Jahr sind diese zwei Kästen voll mit den kleinen Pfaffenhütchen Pflänzchen. Dieses Jahr werde ich also wieder die Früchte sammeln, damit sie in zwei Jahren dann wieder Teil des Pflanzpakets sein können.</p>
<p>Mit den Birken, Erlen und der Weißtanne hatten wir auch dieses Jahr wenig Glück. Zwar gibt es ein paar Erlen, doch bei weitem nicht die 200, die ich gesät hatte. Die ganzen Prozesse sind noch im Stadium von Versuch und (Miss)erfolg und das gehört wohl einfach dazu, wenn ein neues Projekt begonnen wird.</p>
<p>Ein sicherer Erfolg sind die drei Arten von Eichen, die byzanthinische Baumhasel und die Strauchhasel und der Beinwell. Außerdem wird es dieses Jahr auch Saatgut von ein paar Stauden und Gemüsepflanzen geben.</p>
<p>Ich hab endlich geschafft, das Baumschul-Sortiment auf der Webseite einzupflegen. Schaut es euch <a href="https://freiwald-ev.de/baumschul-sortiment/"><u>hier</u></a> an.</p>
<p>Und falls du eine Soli- Mitgliedschaft abgeschlossen hast und auf dein Pflanzpaket verzichtest, gilt dir unser ganz besonderer Dank! Da wir im Zugzwang sind, eine Wirtschaftlichkeit nachweisen zu müssen aber gleichzeitig nicht “über Nacht” eine Baumschule mit Zehntausenden von Pflanzen aufbauen können, helfen uns die Soli-Mitgliedschaften in besonderem Maße, schneller die erforderlichen Zahlen vorweisen zu können, ohne den Leistungsdruck zu haben, ein entsprechendes Pflanzpaket liefern zu müssen.</p>
<p>Es müssen am Ende ca. 500 Anteile von Mitgliedern gezeichnet werden, um diese Wirtschafltichkeit zu erreichen. Derzeit sind wir bei 120. Es gab auch wieder Druck vom Amt, denn für den Hühnertunnel unses Hühner-Kompost-Projekts, bei dem wir mit Hilfe von der Lieblingsbeschäftigung der Hühner &#8211; nach Futter scharren &#8211; einen Kompost etablieren, der konstant gewendet wird, möchte das Bauamt jetzt eine Baugenehmigung sehen, weil es unsere Privilegierung erst anerkennt, wenn wir die nötigen Zahlen vorweisen können. Falls du also noch jemanden kennst, der unsere Baumschule als Soli-Mitglied unterstützen könnte oder für den Pflanzen und Saatgut für den eigenen Garten interessant sein könnten, erzähl ihr oder ihm doch von der ersten solidarischen Baumschule (wahrscheinlich) der Welt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Auch, wenn die Baumschule als eine Art Verteidigungsmaßnahme gegen die Missgunst des Bauamtes im Landkreis Dahme Spreewald entstanden ist, ist sie ein Segen für den Freiwald Verein. Da alle Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb in den gemeinnützigen Teil übergehen, hat der Verein nun viel mehr Mittel zur Verfügung. Wir sind daher nun in der Lage, ein Bewässerungssystem zu planen, um den zunehmenden Dürren und den immer höher werdenden Temperaturen im Sommer entgegenzuwirken.</p>
<p>Dieses Jahr sind viele der im Herbst und Frühjahr gepflanzten Bäume wieder eingegangen, weil ich von Hand einfach nicht hinterhergekommen bin, den ausbleibenden Regen auszugleichen. Zukünftig werden wir die Pflanzungen mit Rohren versehen, die 20 bis 30 Liter Wasser fassen und das Wasser langsam in den Wurzelbereich der Pflanzen abgeben und das Erdreich in einem größeren Radius feucht halten werden. Damit haben die Setzlinge eine viel höhere Überlebenschance bis ihre Wurzeln tief genug in den Bereich des Grundwassers reichen. Dann können die Rohre herausgezogen und wiederverwendet werden.</p>
<p>Jedenfalls bin ich sehr dankbar, dass unsere kleine Baumschule so viel Unterstützung findet. Danke dafür! Falls du zu einem Projekt gehörst, verzeih bitte, dass wir immer noch nicht dazu gekommen sind, die Seite mit den Partnerprojekten zu schreiben. Das kommt noch! Versprochen!</p>
<p>Alles Gute und bis bald!</p>
<p>Shan</p>
<p>P.S. in den nächsten Tagen werden wir den Mitgliedsbeitrag einziehen. Falls du im Juli dazugekommen bist und “ab diesem Quartal” gewählt hast, wird das der doppelte Monatsbeitrag sein.</p>
</div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 20px;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 1.92%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 1.92%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}</style></div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-1{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 30px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 30px;}</style></div>
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		<title>Newsletter 2025.01</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2025/08/29/newsletter-2025-01/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 04:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Menschen, lange haben wir nichts von uns hören lassen. Es war einiges los in den letzten eineinhalb Jahren. Fast hätten wir das Projekt am Standort Burglehn aufgeben müssen, doch das konnte zum Glück abgewendet werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich davon berichtet habe, dass uns das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald so [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#e2e2e2;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column" style="background-position:left top;background-blend-mode: overlay;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-2"><div class="MessageList custom-scroll no-avatars with-default-bg scrolled" data-normal-height="658">
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<p>Liebe Menschen,</p>
<p>lange haben wir nichts von uns hören lassen. Es war einiges los in den letzten eineinhalb Jahren.</p>
<p>Fast hätten wir das Projekt am Standort Burglehn aufgeben müssen, doch das konnte zum Glück abgewendet werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich davon berichtet habe, dass uns das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald so ziemlich von Beginn unseres Wirkens in Burglehn Steine in den Weg gelegt hat.</p>
<p>Im Herbst 2023 kam es dann zu einem 90 minütigen verhörähnlichem Zwischenfall, wo zwei Mitarbeiter des Bauamts und der Förster alles in Frage stellten, was auf dem Grundstück passierte, behaupteten, wir müssten alles zurückbauen, was wir je auf der Fläche verändert hätten und dürften das Grundstück, da es im Außenbereich liegt, nicht verändern. Obwohl ich mehrmals forderte, das Gespräch und die Begehung abzubrechen und dass ich nicht ohne einen Anwalt fortfahren möchte, wurde mir gedroht, dass das gravierende Folgen hätte, wenn ich nicht kooperieren würde.</p>
<p>Ich weiß nicht genau, was genau an unserem kleinen Klimaverein den Ämtern hier so ein Dorn im Auge ist oder warum sie sich zu so einer Schikane hinreißen ließen, doch es ging nicht ohne Anwalt. Da der Freiwald das Grundstück noch nicht offiziell von uns abgekauft hat, sondern lediglich eine Anzahlung geleistet hatte und ein Vorkaufsrecht zugeschrieben bekommen hat, mussten wir die Kosten privat tragen.</p>
<p>Mittlerweile ist das ganze Grundstück an den Freiwald e.V. verpachtet und es gibt eine Crowdfunding Kampagne auf betterplace.org, damit der Hexenwald gekauft werden kann und somit aus dem Privatbesitz in den Besitz des Vereins übergeht, der sich dem Commoning und dem Schutz des Landes verschrieben hat. Nie wieder wird Land, das der Freiwald einmal kauft, wieder verkauft werden, nie wieder werden Bäume, einmal gepflanzt, aus wirtschaftlichen Interessen gefällt werden. Das Land wird gekauft, um es der Natur zurück zu geben und die Welt gehört wieder sich selbst.</p>
<p>Die Lösung für unsere Probleme mit dem missgünstigen Bauamt war die Gründung einer solidarischen Baumschule als wirtschaftlicher Geschäftsteil des gemeinnützigen Vereins. Denn eine wirtschaftliche und auf Dauer angelegte Landwirtschaft gibt uns baurechtliche Privilegien und Rechte, die uns vor der Willkür des Bauamtes und weiterer Repressalien schützen.</p>
<p>Eine solidarische Baumschule funktioniert ähnlich wie eine solidarische Landwirtschaft. Ein monatlicher Beitrag von 5 € je Anteil fließt ein Jahr lang in die Baumschule und die Ernte von Stauden, kleinen Bäumchen, Sträuchern und Saatgut wird unter allen Mitgliedern aufgeteilt. Der ganze Gewinn geht in den gemeinnützigen Teil über und wird dafür verwendet, um mehr Land zu befreien und mehr Wälder und Permakulturgärten zu pflanzen. Da das Bauamt gerade wieder blockiert und wir die nötigen Waldumnutzungs- und Erstaufforstungsanträge für die Ackerflächen erst bewilligt bekommen, wenn das Bauamt unsere Privilegierung anerkennt, gibt es eine große Dringlichkeit die restlichen 380 Anteile so schnell wie möglich zu verteilen. Idealerweise an Menschen, die in diesem Jahr auf ihre Anteile verzichten können, oder mit Saatgut zufrieden sind, da wir eine begrenzte Anzahl an Setzlingen gezogen haben. Hierzu findet ihr mehr auf unserer Webseite.</p>
<p>Wie in jedem Jahr gab es im Frühling und im Herbst viele Pflanztage und viele Bäumchen haben ihren Weg in die Erde gefunden. Als es diesen Sommer wieder für einige Wochen nicht regnete und die Temperaturen täglich über 35 ° C lagen war ich tagelang mit Wasser pumpen und Gießkannen tragen beschäftigt, nur um zu sehen, dass meine Bemühungen nicht ausreichen. Das hat mir ganz deutlich vor Augen geführt, was ich viele Jahre nicht wahrhaben wollte: ich bin allein.</p>
<p>Was als gemeinschaftsgetragener Prozess begangen wurde mit Visionen, Zielen und Plänen, die gemeinschaftlich umgesetzt werden sollten, lasteten seit Jahren hauptsächlich auf meinen Schultern. Ich suchte lange nach Menschen, die sich mit mir um das Land kümmern wollen, die die Vision des Freiwaldes zu ihrer eigenen machen wollen, um in Zeiten der Klimakatastrophe Wälder zu pflanzen und das Land zu heilen. Und wenn auch viele Menschen zu den Pflanzaktionen kamen, diese auch teilweise selbst anleiteten oder sich an den Helfitagen beteiligten, blieb die Hauptlast der Organisation, der Logistik, der Kommunikation, der Amtsangelegenheiten und nicht zuletzt der Pflege des Landes an mir hängen. Und, was ich wichtig finde zu erwähnen, komplett ohne Bezahlung.</p>
<p>Ich habe immer von “wir” gesprochen. Denn es waren viele Menschen beteiligt, die am Anfang mitgedacht und mitvisioniert haben. Es waren auch viele Menschen beteiligt, die vor Ort waren und mit ihren Händen Bäume gepflanzt und das Land gepflegt haben. Doch es gab immer einen Teil in mir, der damit haderte, dass es den Anschein erweckt, dass der Verein größer ist, als es der Wahrheit entspricht, dass es den Anschein gibt, als sei er immer noch gemeinschaftsgetragen, was er seit langer Zeit nicht mehr ist. In diesen heißen Tagen im Juni, als mich die Verantowrtung für den Freiwald an meine körperlichen Grenzen brachte, gestand ich mir ein, dass ich so nicht weitermachen möchte. Ich möchte nicht alleine die Aufgaben eines Vereins übernehmen. Ich möchte nicht viele sein, und alleine das stemmen, was eigentlich für 10 Leute gedacht war. Als die Oya Redaktion anfragte, ob der Freiwald e.V. einen Text für den Oya Almanach schreiben möchte, hab ich zum ersten Mal von “mir” statt von “wir” geschrieben und es fühlte sich gleichzeitig so an, als würde ich mich kleiner und größer machen, als ich in Wirklcihkeit bin.</p>
<p>In jedem Fall habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich die Organisation des Vereins auf ein Minimum beschränken werde. Ich werde mich weiter um den Ort kümmern und ihn renaturieren, Bäume und Gärten pflanzen und die Baumschule aufbauen, die dem Ort den nötigen Schutz geben wird. Ich werde zusehen, dass der Hexenwald in ein paar Jahren gekauft werden kann. Doch ich werde keine Pflanzaktionen, Workshops und Helfitage mehr organisieren und den amtlichen Aufwand auf ein Minimum beschränken. Zumindest auf absehbare Zeit. Vielleicht finden sich ja noch irgendwann Leute, die Lust auf gemeinsames Entscheiden haben und die anfängliche Idee, überall Land freizukaufen und mit Ortsgruppen in die Urwälder von morgen zu verwandeln und mit Commoning Gärten die Lebensmittelsicherheit der postkapitalistischen Ära sicherzustellen, mit umsetzen wollen. Bis dahin kümmere ich mich um die 5 Hektar Freiwald, die es jetzt in Burglehn gibt, den Hexenwald, so, wie es meine Kräfte eben zulassen.</p>
<p>Alles Gute</p>
<p>Shan</p>
<p>P.S. Noch ein Wort zur Transparenz: Mit den Mitteln, die dem Freiwald durch die Fördermitglieder und Spenden zukommen, wurden in den letzten Jahren und werden auch in Zukunft hauptsächlich Pflanzen, Werkzeuge, Zäune und Material zur Bodenverbesserung gekauft. Gerade wird ein Bewässerungssystem geplant. Eine Benzinpumpe wurde bereits gekauft. Die Solarbetriebenen Pumpen haben leider nicht die nötige Leistung und sind auch sehr anfällig.</p>
<p>Es gab eine Crowdfundingaktion, um Hühner in den Freiwald zu holen, damit diese bei der Bodenverbesserung mithelfen können (chicken compost system). Seit neuestem gibt es Kaninchen, deren Hinterlassenschaften ein erstklassiger Dünger ist. Mit den Einnahmen der Baumschule werden die Materialien und das Saatgut gekauft, um die Baumschule nach und nach größer zu machen. Der Gewinn aus der Baumschule geht in den gemeinnützigen Teil über. Wenn die Baumschule stabil genug ist, kann ich anfangen mir für meine Arbeit etwas zu bezahlen.</p>
<p>Bisher wird meine Arbeit im Freiwald durch einen Hegekreis getragen, einem Kreis von Menschen, die meine Arbeit für die Planetin unterstützen und denen ich alle zwei, drei Monate einen Brief zukommen lasse, um von dem zu berichten, was im Wald passiert. Oft mit einem Druck oder Aquarell von mir. Ich brauche noch weitere Unsterstützung. Schreib mich gerne an: shan@hexenwald-permakultur.de</p>
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		<title>SoBaSchu Newsletter N°1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 06:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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<p>erst Mal vielen Dank, dass es euch gibt und ihr mit an Board seid. Und verzeiht, dass ich solange darauf warten ließ, euch über die Fortschritte zu informieren.</p>
<p>Für die, die es noch nicht wissen, die Entscheidung einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb als Teil unseres gemeinnützigen Vereins entstehen zu lassen, entstand aus einer rechtlichen Notwendigkeit heraus. Über Jahre mussten wir uns auf dem Freiwald Gelände mit Repressalien des Bauamts und zuletzt auch des Forstamts und der unteren Naturschutzbehörde auseinandersetzen. Eigentlich widerspricht ein wirtschaftlicher Betrieb der Ethik des Freiwalds, die Flächen im Sinne des Commoning zu hegen, doch im September letzten Jahres haben sich die Beamten zusammengetan, einen Termin, den wir nicht ohne Anwalt durchführen wollten, durchgesetzt und mich (Shan) 90 Minuten lang verhört und unter Druck gesetzt. Drei gegen eins. Ich hatte mehrmals versucht, das Gespräch zu beenden oder mich zumindest zurückzuziehen, doch es wurde mir angedroht, dass es schlimme, auch finanzielle Folgen für uns hätte. Das hat mich erstaunt und nachhaltig erschüttert. Später erfuhr ich von unserem Anwalt, dass die Leute im Bauamt unser Projekt “unordentlich” finden.</p>
</div><div ><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1600" height="1200" title="SoBaSchu-NL-BH" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH.jpeg" alt class="img-responsive wp-image-2390" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH-200x150.jpeg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH-400x300.jpeg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH-600x450.jpeg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH-800x600.jpeg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH-1200x900.jpeg 1200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BH.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 1600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Bild: Permakultur Elemente wie die Benjes-Hecke sind dem Bauamt ein Dorn im Auge</p>
<p>Es wurde klar, dass schnelles Handeln gefragt war, wenn wir den Freiwald schützen wollen. Eine Landwirtschaft musste her. Landwirtschaften genießen bestimmte Privilegien. Allerdings gelten diese Privilegien nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, die Landwirtschaft auf Dauer angelegt und wirtschaftlich ist.</p>
<p>Der erste Punkt ist schnell erfüllt. Da der Verein eine Körperschaft ist, müssen wir keine Erben vorweisen, welche die Landwirtschaft irgendwann übernehmen werden. Um das Prädikat „wirtschaftlich“ zu erreichen, gibt es ebenfalls klare Vorgaben. Die Landwirtschaft muss einen Gewinn von 25.000 € im Jahr erzielen. Daran arbeiten wir nun und mit eurer Hilfe sind wir auf einem guten Weg dahin.</p>
<p>Wir bleiben unserem Prinzip der Tauschlogikfreiheit insofern treu, als dass wir die Form der solidarischen Landwirtschaft gewählt und sie auf unsere Baumschule übertragen haben. Solidarisch heißt, Mitglieder sind Möglichmacher:innen, tragen ebenso wie die Landwirt:innen das Risiko mit und erhalten am Ende ihren Anteil der Ernte.</p>
</div><div ><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="1600" height="1512" title="SoBaSchu-NL-Oya" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya.jpg" alt class="img-responsive wp-image-2387" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya-200x189.jpg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya-400x378.jpg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya-600x567.jpg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya-800x756.jpg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya-1200x1134.jpg 1200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-Oya.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 1600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Bild: Das Konzept der solidarischen Baumschule ist neu und so hat die oya über uns geschrieben</p>
<p>Es ist in den Monaten nach dem “Bauamt-Zwischenfall“ viel passiert. Anwaltliche Hilfe wurde in Anspruch genommen, Anmeldungen vorgenommen, viel recherchiert und sich Unterstützung geholt. Im Freiwald wurde dieses Frühjahr während dem Helfitag eine größere Fläche mit Wildschutzzaun gesichert. Es wurden Luftstutzbeete gebaut, auf dem Feld aufgestellt, Verschattung- und Windschutz angelegt. Und es wurde Saatgut bestellt, ein weitaus schwierigerer Prozess als gedacht, denn es ist nötig, zertifiziertes Saatgut für Bäume zu kaufen, falls diese am Ende in die freie Natur gepflanzt werden sollen, was ja durchaus möglich sein soll. Lediglich vier Arten konnten wir auf diesem Weg erhalten. Schwarzerle, Sandbirke, europäische Lärche und Weißtanne. Für Privatwälder und Gärten haben wir auch Baumhasel, Roteiche, Pfirsiche und Wildpflaumen gesät. Ebenso einiges an Beerensträuchern und mehrere Arten von Beinwell.</p>
</div><div ><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1600" height="1200" title="SoBaSchu-NL-SB" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB.jpeg" alt class="img-responsive wp-image-2388" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB-200x150.jpeg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB-400x300.jpeg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB-600x450.jpeg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB-800x600.jpeg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB-1200x900.jpeg 1200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-SB.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 1600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Bild: stachellose Brombeeren werden aus Stecklingen vermehrt</p>
<p>Laut der Darre (so heißt die forstliche Saatgut-Bank), ist die Erle innerhalb einer Wuchsperiode stabil genug, um verpflanzt zu werden und ich hoffe für die Mitglieder, die auf forstlich zugelassene Setzlinge angewiesen sind sehr, dass sie recht behalten. Bis jetzt sind die Erlen nur wenige Zentimeter groß. Es heißt Daumen drücken. Für nächstes Jahr wurde bereits forstliches Saatgut bestellt, dass wesentlich robustere Jungpflanzen liefert. Die kleinen Roteichen sind jetzt schon 30 cm hoch.</p>
</div><style type="text/css">.fusion-gallery-1 .fusion-gallery-image {border:0px solid #e2e2e2;}</style><div class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-2 fusion-columns-total-2 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1" style="margin:-5px;"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-2 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2.jpeg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_1]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2.jpeg" width="1600" height="2133" alt="" title="SoBaSchu-NL-APB2" aria-label="SoBaSchu-NL-APB2" class="img-responsive wp-image-2392" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2-200x267.jpeg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2-400x533.jpeg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2-600x800.jpeg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2-800x1067.jpeg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2-1200x1600.jpeg 1200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB2.jpeg 1600w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 712px) 784px, (min-width: 640px) 712px, " /></a></div></div><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-2 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1.jpeg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_1]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1.jpeg" width="1600" height="2133" alt="" title="SoBaSchu-NL-APB1" aria-label="SoBaSchu-NL-APB1" class="img-responsive wp-image-2395" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1-200x267.jpeg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1-400x533.jpeg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1-600x800.jpeg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1-800x1067.jpeg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1-1200x1600.jpeg 1200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-APB1.jpeg 1600w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 712px) 784px, (min-width: 640px) 712px, " /></a></div></div><div class="clearfix"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-7"><p>Bild: (L) Bauen der Luftstutzbeeten; (R) Roteichen und Baumhaseln wachsen in den Luftstutzbeeten sehr gut</p>
<p>Wir arbeiten derzeit auch daran, wie wir euch die Pflanzen, die wir im Herbst zur Verfügung haben werden zur Auswahl bereit stellen können. Es wird wohl entweder einen Mitgliederbereich mit login Daten über die freiwald-ev.de Seite geben oder ein Online Spreadsheet. Wir zählen Anfang Herbst die Pflanzen und dann dürfen sich die Mitglieder aussuchen, welche Pflanzen sie gerne hätten. Bei den Soli-Mitgliedschaften würden wir der Einfachheit halber die Pflanzpakete selbst zusammenstellen. Ich hoffe sehr, dass am Ende alle zufrieden sind und uns dann auch die nächsten Jahre begleiten.</p>
<p>Falls es ersichtlich wird, dass wir den Bedarf an forstlich zertifizierten Setzlingen nicht decken können, gehen wir mit den Mitgliedern, die es betrifft noch einmal in Austausch, um eine Lösung zu finden, die für euch annehmbar ist.</p>
<p>Alles wäre wohl viel leichter gewesen, ohne den willkürlichen Zeitdruck von außen, denn durch unser Wirken hier im Wald mit den Permakultur Ansätzen wird die Fülle von ganz alleine immer größer und größer. In ein paar Jahren könnten wir auch ohne „Geschäftsmodell“ anfangen, Überschüsse dorthin fließen zu lassen, wo sie gebraucht werden.</p>
</div><div ><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1600" height="1200" title="SoBaSchu-NL-BW" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW.jpeg" alt class="img-responsive wp-image-2391" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW-200x150.jpeg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW-400x300.jpeg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW-600x450.jpeg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW-800x600.jpeg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW-1200x900.jpeg 1200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2024/07/SoBaSchu-NL-BW.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 1600px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p>Bild: Beinwell “Bocking 14” ist Futterpflanze, Mulchmaterial, Bienenweide und Medizin in einem und kann pro Jahr mehrmals auf Stock gesetzt werden.</p>
<p>Und gleichzeitig ist die SoBaSchu wahrscheinlich auch genau das, was der Freiwald gebraucht hat, denn wir haben nicht so viele Fördermitglieder und die Gewinne aus der SoBaSchu gehen direkt in den gemeinnützigen Teil über. Das macht uns handlungsfähig und wir können weiter Wälder und Permakulturgärten pflanzen. Wie so oft scheint aller Anfang schwer, doch wir schaffen das schon.</p>
<p>Wenn ihr noch jemanden kennt, ein:e Freund:in, eine verwandte Person, ein:e Kolleg:in, der Klimaschutz und Artenvielfalt am Herzen liegt, die selbst einen Garten hat oder sich auch eine Soli-Mitgliedschaft vorstellen kann, erzählt ihr doch von der ersten SoBaSchu Deutschlands und von der Vision des Freiwalds im Spreewald und am liebsten überall freie Wälder entstehen zu lassen. Frei von der kapitalistischen Ausbeutungslogik als Lebensraum für wilde Tiere und Lebensmittelquelle in einer post-zivilisierten Welt.</p>
<p>Gutes Gelingen wünscht euch eure</p>
<p>Shan vom Freiwald</p>
</div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-builder-column-2{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 20px;}.fusion-builder-column-2 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 1.92%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 1.92%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-2{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-2 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-2{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-2 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}</style></div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-3{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 30px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 30px;}</style></div>
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		<title>Das Jahr 2022</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2023/03/03/das-jahr-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 18:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Menschen, dieses Jahr bin ich mit meinem jährlichen Newsletter zum Jahreswechsel leider sehr spät dran. Das liegt allerdings hauptsächlich an positiven Ereignissen und der damit einhergehenden Arbeit, die mich doch sehr in Anspruch genommen hat. Das Jahr 2022 war ein bewegtes Jahr für uns. Wir haben zwei Pflanztings veranstaltet bei denen insgesamt 2000 Bäume [...]]]></description>
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<p>Liebe Menschen,</p>
<p>dieses Jahr bin ich mit meinem jährlichen Newsletter zum Jahreswechsel leider sehr spät dran.<br />
Das liegt allerdings hauptsächlich an positiven Ereignissen und der damit einhergehenden Arbeit, die mich doch sehr in Anspruch genommen hat.</p>
<p>Das Jahr 2022 war ein bewegtes Jahr für uns. Wir haben zwei Pflanztings veranstaltet bei denen insgesamt 2000 Bäume gepflanzt wurden. Wir waren sehr erfreut darüber, dass wieder Menschen aus der Nachbarschaft mit dabei waren und die Lausitzer Rundschau war ebenfalls zugegen und hat uns einen Beitrag gewidmet. Die Firma Estrichbau Orbanz&amp;Lorenz, die ihren Sitz im Nachbardorf hat, hat uns wieder mit Wasser versorgt, wofür wir wie immer sehr dankbar sind, da die Setzlinge sofort eingeschlämmt werden müssen. Das heißt, sie brauchen, wenn sie gepflanzt werden gleich einige Liter Wasser, damit sich die Wurzeln gut mit dem Erdreich verbinden können.<br />
Während der Pflanztings haben wir auch Obstbäume gepflanzt und langsam nimmt auch der Permakultur Teil Gestalt an. Wir legen mit Interessierten aus der Umgebung einen Garten an, der von allen beerntet werden kann. Ganz nach dem Permakultur Prinzip „Kleine und Langsame Lösungen finden“ benötigt alles seine Zeit um zu wachsen, doch wir kommen Schritt für Schritt voran.</p>
<p>Außerdem haben wir im Sommer ein FLINTA Ting veranstaltet. FLINTA ist ein Begriff, der Frauen, Lesben, Inter, Trans und Agender Menschen meint. Wir wollten damit einen Raum für diese Menschen schaffen, in denen sie die Workshop Inhalte ganz ungezwungen aufnehmen konnten. Dieses Ting wurde von der Deutschen Postcode Lotterie Stiftung finanziert und war für alle Beteiligten ein großer Gewinn.<br />
Es gab Workshops zur praktischen Permakultur, zum Commoning und zum Thema „Genderkram“. Außerdem ging es darum, wie wir uns während aktivistischer Arbeit gut um uns selbst kümmern können. Es wurde eine Außendusche gebaut, eine Benjeshecke und ein solarbetriebener Dörrofen. Ein wichtiger Aspekt unserer Tings (Treffen in natürlicher Gemeinschaft) ist auch immer die Selbstorganisation und es wurden Methoden vermittelt, wie hierarchiefrei und bedürfnisorientiert miteinander entschieden und gearbeitet werden kann.</p>
<p>Deutlich wurde dieses Jahr, dass unsere Engstelle, unser bottle neck sozusagen, die aktive Beteiligung von Freiwilligen ist. Dank der Hilfe unserer Fördermitglieder ist es uns möglich Setzlinge und Material zur Bodenverbesserung zu kaufen und unsere Pflanzaktionen umzusetzen, doch das nützt wenig, wenn nicht auch tatsächlich Menschen den Weg auf sich nehmen um tatkräftig die Wälder zu pflanzen.<br />
Und so warten immer noch 2000 Bäumchen darauf gepflanzt zu werden, die auf der Freiwaldfläche, eingeschlagen in Erde, überwintert haben.<br />
Gleichzeitig möchte ich auch den Menschen danken, die mit dabei waren und uns tatkräftig unterstützt haben. Ohne euren Einsatz wäre unsere Arbeit nicht möglich. Danke!</p>
<p>Für die verbleibenden Bäume haben wir uns etwas überlegt:<br />
Hiermit spreche ich eine offene Einladung für die Zeit vom 13. zum 21. März aus. Ich werde da sein und Bäume pflanzen. Kommt gerne für einen oder mehrere Tage vorbei. Selbst innerhalb von einer Stunde können schon einige Bäume gepflanzt werden.<br />
Es gibt bereits eine Pflanzteam Telegram Gruppe, tritt gerne bei: <a class="text-entity-link" dir="auto" title="https://t.me/+XOS16Z3DjtlhMjMy" href="https://t.me/+XOS16Z3DjtlhMjMy" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-entity-type="MessageEntityUrl">t.me/+XOS16Z3DjtlhMjMy</a><br />
Hierüber werden auch Abholungen vom Bahnhof in Lübben oder der Bushaltestelle Briesensee Kreuzung koordiniert und gegebenenfalls Übernachtungsmöglichkeiten geregelt. Nehmt auch gerne euer Zelt mit. Wenn es genug sind, kann auch ein Schlafsaal in einem Ort in der Nachbarschaft organisiert werden.<br />
Unser reguläres Pflanzting findet wieder in der Woche nach Ostern statt und eine Email mit der Einladung hierfür geht raus an alle, die sich in den Pflanzteam Verteiler aufnehmen haben lassen (Email an <a class="text-entity-link" dir="auto" href="mailto:pflanzteam@freiwald-ev.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-entity-type="MessageEntityEmail">pflanzteam@freiwald-ev.de</a>)</p>
<p>Ein Gutes hat es, dass ich nicht schon beim Jahreswechsel einen Newsletter verschickt habe. Es gibt nämlich noch unglaublich tolle Neuigkeiten:<br />
Wir haben letztes Jahr erneut einen Antrag bei der Deutschen Postcode Lotterie Stiftung gestellt.</p>
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<p>Diesmal ging es darum eine Fläche für den Freiwald zu kaufen und die Zusammenarbeit mit Grundschulen zu ermöglichen. Wir haben den Zuschlag erhalten und können nun 18.000 m2 mit dem Verein kaufen und Projekttage für Schüler:innen organisieren. Wir freuen uns riesig!</p>
<p>Gestern startete außerdem unsere Crowdfunding Kampagne für eine weitere Fläche, die unserem Verein angeboten wurde. Hierfür brauchen wir 9.000 €, die wir bis August zusammen haben müssen um weitere 12.000 m2 kaufen zu können. Bereits wenige Stunden nach dem Start wurde die erste Hürde genommen und nun ist die Kampagne auf der Plattform von <a class="text-entity-link" dir="auto" title="https://betterplace.org" href="https://betterplace.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-entity-type="MessageEntityUrl">betterplace.org</a> öffentlich sichtbar. <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/118720">Hier</a> ist der link dazu. Teilt ihn bitte und spendet natürlich auch gerne.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich mich noch bei unseren treuen Fördermitgliedern bedanken! Ohne Euch wäre unsere Arbeit nicht möglich! Danke, dass ihr uns mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützt und somit unsere Pflanzaktionen erst möglich macht! Euer Beitrag fließt unmittelbar in den Klimaschutz und schafft neue Wälder und Lebensräume. Danke!</p>
<p>Habt ein gutes Jahr!</p>
<p>Shan vom Freiwald</p>
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		<title>FLINTA Sommer TING</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2022/06/30/flina-sommer-ting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 06:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Menschen, dieses Jahr läuft großartig soweit! Sobald es im April einigermaßen warm genug war um im Zelt zu schlafen haben wir eine Woche lang mit Menschen aus ganz Deutschland Bäume gepflanzt. Über 1000 neue Bäume sind Teil unseres ersten Freiwaldes geworden und werden nun drei Jahre lang gehegt. Danach sollte der neu angelegte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#e2e2e2;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column" style="background-position:left top;background-blend-mode: overlay;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-9 fusion-text-no-margin" style="margin-bottom:30px;"><p>Liebe Menschen,</p>
<p>dieses Jahr läuft großartig soweit! Sobald es im April einigermaßen warm genug war um im Zelt zu schlafen haben wir eine Woche lang mit Menschen aus ganz Deutschland Bäume gepflanzt.</p>
<p>Über 1000 neue Bäume sind Teil unseres ersten Freiwaldes geworden und werden nun drei Jahre lang gehegt. Danach sollte der neu angelegte Klimawald stabil genug sein, um ohne weitere Pflege auszukommen.</p>
<p>Es ist großartig zu sehen, wie der Freiwald in Burglehn immer größer wird, mehr und mehr Klimabäume gepflanzt werden und wunderbar gedeiht. Immer wieder erfüllt mich das mit Dankbarkeit, was wir dank Eurer Hilfe hier bereits erreicht haben.</p>
<p>Nach der Aktion ist vor der Aktion und so sind wir seit gut zwei Monaten damit beschäftigt unser erstes Sommer-Ting vorzubereiten. T.I.N.G. ist ein Akronym für Treffen In Natürlicher Gemeinschaft und an das althochdeutsche Thing angelehnt, was für Treffen stand oder auch das Treffen der Ältesten.</p>
<p>25 Personen plus Mentoris beschäftigen sich mit Themen rund um die Lebensmittelsouveränität, ReLaWi, Permakultur, Commoning und intersektionalem Feminismus. Es gibt Hands On Aktivitäten, wie zum Beispiel den Bau eines Solar Dörrofens, Holzkohle machen und Benjeshecken anlegen aber auch viel Selfcare und entspanntes Miteinandersein.</p>
<p>Da die Aktion von der Deutschen Postcode Lotterie Stiftung gefördert wird, können wir das ganze zu einem (fast) selbstgewähltem Teilnahmebetrag anbieten, je nach finanzieller Situation von 35 bis 100€.</p>
<p>Lies dir auf unserer Seite durch, ob unsere Veranstaltung etwas für dich ist und melde dich gerne bis zum 5. Juli an: freiwald-ev.de/ting</p>
<p>Da wir es uns auch zur Aufgabe gemacht haben, auch gesellschaftliche Veränderung hin zu einer gerechteren Welt anzustreben, wird unser erstes Ting ausschließlich von und für FLINTA Personen sein. FLINTA steht für Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nichtbinäre, Trans Personen und Agender und meint Menschen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität gesellschaftlich benachteiligt sind.</p>
<p>Aktuelle Nachrichten aus den Vereinigten Staaten zeigen wieder all zu deutlich, dass wir auch im 21. Jahrhundert selbst in westlich geprägten, und daher vermeintlich demokratischen und fortschrittlichen Nationen noch weit davon entfernt sind gleichberechtigt zu sein. Wie 2020 in Polen wurde dieses Jahr Frauen in den Staaten das Recht genommen, selbst über ihren Körper zu entscheiden.</p>
<p>Ein weiteres Indiz der fortbestehenden Ungleichbehandlung von Männern und Frauen ist die Paygap, also die Gehaltslücke. Der Equal Pay Day war in Deutschland in diesem Jahr der 7. März. Dieser Tag markiert den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern. Bis zu diesem Tag arbeiten deutsche Frauen umsonst und erhalten dann umgerechnet ab dem achten März das gleiche Gehalt wie deutsche Männer.</p>
<p>Wir erhoffen uns, während dem Ting einen Raum zu gestalten, der aufgrund gleicher Rechte Entspannung und Sicherheit schafft. Unsere männlich geprägten Leser mögen sich fragen, was es denn sein könnte, was für FLNTA Personen in Gegenwart von Männern zu Spannungen und Unsicherheiten führen könnte.</p>
<p>So begegnen uns im Sommer zum Beispiel immer wieder freie Oberkörper. Allerdings ausschließlich männliche. Der weibliche Körper wird immer noch sexualisiert, so dass es als sexuelle Belästigung gilt, wenn eine Frau ihre Brüste zeigt. Dabei sind Brüste nicht per se sexuell sondern einfach ein Körperteil wie Arme oder Beine auch. Diese systematische Beschämung schränkt Menschen mit Brüsten ein.</p>
<p>Doch nicht nur solch eindeutig benennbaren Unterschiede in der Behandlung machen einem das Leben als FLINTA Person manchmal schwer. Es gibt auch viele internalisierte Verhaltensmuster, die mit der Rolle als Frau zu tun haben, reale oder eingebildete Erwartungshaltungen an Frauen von Männern welche die Entscheidungsfreiheit einschränken, sexistische Sprache, beabsichtigt oder nicht, die uns hilflos oder wütend machen können.</p>
<p>Eine Woche lang schaffen wir daher eine Atmosphäre, die ohne diese Dinge auskommt, in der wir uns als FLINTA Personen nicht innerlich wappnen müssen vor sexistischem Verhalten oder Sprachgebrauch, oder dem Phänomen, dass manche Männer lautstark den Raum dominieren oder einem ungefragt die Welt erklären (mansplaining). Dadurch stärken wir die Resilienz von FLINTA, die wir in unserer Gesellschaft brauchen, um den Wandel zu einer tatsächlichen Gleichberechtigung zu voranzubringen.</p>
<p>Andererseits ist es natürlich schade, einen Teil der Menschen hiermit kategorisch auszuschließen, denn es gibt natürlich durchaus männlich geprägte Wesen, die sich ihrer privilegierten Stellung bewusst sind und sensibel mit diesen Themen umgehen. Unsere nächste Aktion im Herbst und auch unser nächstes Sommerting werden daher wieder offen sein für alle Geschlechter. Auch darauf freue ich mich schon!</p>
<p>Alles Liebe!</p>
<p>Eure Shan vom Freiwald</p>
<p>* = TING Treffen In Natürlicher Gemeinschaft, angelehnt an das althochdeutsche Thing, was „Versammlung“ bedeutet</p>
<p>P.S. Wenn ihr euch vom Newsletter abmelden wollt, antwortet auf diese Mail mit dem Betreff ‚Newsletter abmelden‘</p>
<p>Diese Veranstaltung wird durch die Deutsche Postcode Lotterie unterstützt</p>
</div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-builder-column-3{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 0px;}.fusion-builder-column-3 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 0%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 0%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-3{width:100% !important;}.fusion-builder-column-3 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 0%;margin-left : 0%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-3{width:100% !important;}.fusion-builder-column-3 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}</style></div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-4{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 30px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 30px;}</style></div>
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		<title>Newsletter 2022.01</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2022/01/26/newsletter-2022-01/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 15:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiwald-ev.de/?p=774</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Menschen, das Jahr ist erst drei Wochen alt doch sind wir schon wieder mit Feuereifer dabei. Unser kleines Kernteam plant schon die nächsten Pflanzaktionen, schreibt Fördermittelanträge, arbeitet an Kooperationen mit anderen, großartigen Organisationen und freut sich darauf, richtig loszulegen. Das letzte Jahr war beeindruckend! Wir haben unser erstes Stück Land gekauft, unsere erste [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#e2e2e2;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-10"><p>Liebe Menschen,</p>
<p>das Jahr ist erst drei Wochen alt doch sind wir schon wieder mit Feuereifer dabei. Unser kleines Kernteam plant schon die nächsten Pflanzaktionen, schreibt Fördermittelanträge, arbeitet an Kooperationen mit anderen, großartigen Organisationen und freut sich darauf, richtig loszulegen.</p>
<p>Das letzte Jahr war beeindruckend! Wir haben unser erstes Stück Land gekauft, unsere erste Pflanzaktion gemacht uns mit Gleichgesinnten verbunden.</p>
<p>Ende des Jahres haben wir die großartige Nachricht erhalten, dass unser Projekt „WälderWandeln“ von der Deutschen Postcode Lotterie Stiftung gefördert wird. Wir sind ganz aus dem Häuschen darüber und können dieses Jahr deshalb 4 einwöchige TINGs* veranstalten.</p>
<p>Im April, in der Woche nach Ostern, wird es das Frühlings-Pflanz-TING geben (19. bis 24 April) mit Fokus auf die Miyawaki-Methode und das Bäume pflanzen.</p>
<p>Im Juni (voraussichtlich 13. bis 19. Juni) laden wir euch zu unserem Wildnispädagogik TING ein.</p>
<p>Im Sommer (voraussichtlich 16. bis 21. Juli) gibt es unser Sommer TING. Hier finden wir uns zusammen für Workshops und Beiträge zum Thema Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und regenerativer Landwirtschaft. Wir achten auf eine gute Mischung von Lerninhalten und Spaß, Spiel und Erholung. Im Oktober werden wir wieder Bäume pflanzen.</p>
<p>Darüber hinaus wollen wir mit Menschen aus der Nachbarschaft des Freiwald Burglehn eine Permakultur Gruppe etablieren, welche auf 20 % der Fläche ein Design für einen integrierten Waldgarten erstellt und umsetzt.</p>
<p>Wir haben im letzten Jahr allerdings auch gemerkt, dass wir gerne ein paar mehr Leute wären, welche die Aktionen vorbereiten und durchführen. Vielleicht hast du ja Lust und Zeit und fühlst dich mit unserer Vision, überall neue Wälder entstehen zu lassen, so verbunden, dass du dir vorstellen kannst, mit in’s Orga-Team zu kommen. Schreib uns hierfür gerne eine E-Mail an <u><a href="info@freiwald-ev.de">info@freiwald-ev.de</a></u></p>
<p>Eine weitere Herausforderung war es für die Pflanzaktionen genug Menschen zu erreichen, die aktiv mit anpacken wollen. Auch wenn es eine tolle Aktion war Ende November, waren wir doch zu wenige, um alle Pflanzen in die Erde zu bringen. Um unser Pflanzteam zu vergrößern, kannst du dich von nun an auf unserer Webseite unter Mitmachen in unsere Pflanzteam-Liste eintragen. Hier bekommst du dann rechtzeitig Bescheid, wenn wieder eine Aktion ansteht. Oder schreib einfach eine E-Mail an <u><a href="pflanzteam@freiwald-ev.de">pflanzteam@freiwald-ev.de</a></u></p>
<p>Auch haben wir uns im letzten Jahr überhaupt nicht darum gekümmert, mehr Fördermitglieder für unseren Verein zu werben und die Pflanzaktion wurden zum großen Teil von den knapp 30 Fördermitgliedern getragen, welche uns seit 2019 unterstützen. Der andere Teil wurde durch die Kooperation mit Citizens Forests e.V. und durch ein paar Einzelspenden finanziert. Wir sind unseren Fördermitgliedern unendlich dankbar, dass sie uns treu geblieben sind, gerade in den letzten beiden Jahren, wo wir durch Corona so ausgebremst wurden. Für unsere Aktionen, für unseren Einsatz für den Klimaschutz brauchen wir mehr Leute, die uns regelmäßig mit einem Betrag unterstützen, damit wir zukünftig mehr erreichen können. Mehr Flächen für Klimawälder.</p>
<p>Ich wünsche Euch einen guten Start in das neue Jahr und viel Erfolg bei Euren Vorhaben!</p>
<p>Shan vom Freiwald</p>
<p>* = TING Treffen In Natürlicher Gemeinschaft, angelehnt an das althochdeutsche Thing, was „Versammlung“ bedeutet</p>
</div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-builder-column-4{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 20px;}.fusion-builder-column-4 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 0%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 0%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-4{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-4 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 0%;margin-left : 0%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-4{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-4 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}</style></div></div><style type="text/css">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-5{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 30px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 30px;}</style></div>
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		<title>Erste Pflanzaktion in Burglehn</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2021/12/08/erste-pflanzaktion-in-burglehn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Metz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 09:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Am letzten Samstag im November 2021 war es endlich soweit – wir haben die erste Pflanzaktion vor Ort im Freiwald Burglehn gestartet. Dank der stetigen Unterstützung von unseren Fördermitgliedern konnte das Organisationsteam alle nötigen Materialen, wie Wasser, Pflanzen, Werkzeuge, Pflanzkohle und Stroh zum Abdecken besorgen. Auch mit den Behörden hat alles gut geklappt – [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#e2e2e2;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-11 fusion-text-no-margin" style="margin-bottom:30px;"><p>Am letzten Samstag im November 2021 war es endlich soweit – wir haben die erste Pflanzaktion vor Ort im Freiwald Burglehn gestartet. Dank der stetigen Unterstützung von unseren Fördermitgliedern konnte das Organisationsteam alle nötigen Materialen, wie Wasser, Pflanzen, Werkzeuge, Pflanzkohle und Stroh zum Abdecken besorgen. Auch mit den Behörden hat alles gut geklappt – von Umweltamt bis Baubehörde konnten wir rechtzeitig alle Genehmigungen einholen und haben dabei auch noch einiges Hilfreiche für kommende Pflanzaktionen gelernt.</p>
<p>Samstag morgens ging es dann los – gemeinsam mit 10 Freiwilligen haben wir auf dem Freiwald Waldstück über 100 Bäume und Büsche gepflanzt. Neben der Teamarbeit beim Pflanzen kamen aber auch Spaß und Zusammensein nicht zu kurz – in der extra aufgestellten Jurte gab es nicht nur ein wärmendes Lagerfeuer, sondern auch ein leckeres Chili sin Carne zum Mittagessen und lauschige Gitarrenklänge nach der getanen Arbeit.</p>
<p>Nach dieser Aktion geht unser Dank nicht nur an unsere regelmäßigen Spender:Innen, sondern auch an alle Helfer:Innen, die so tatkräftig dabei waren und die Kälte nicht gescheut haben! Wir freuen uns sehr zu sehen, wie viele Menschen unsere Idee des Freiwalds unterstützen und so tolle Aktionen möglich machen.</p>
<p>Wer jetzt neugierig geworden ist &amp; das nächste Mal auch gerne dabei wäre – <a href="https://freiwald-ev.de/kontakt/">schreibt uns gerne oder meldet euch hier beim Newsletter an</a>, wir halten euch auf dem Laufenden für die kommenden Aktionen!</p>
</div><style type="text/css">.fusion-gallery-2 .fusion-gallery-image {border:0px solid #e2e2e2;}</style><div class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-4 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-2" style="margin:-5px;"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211126_131254_2.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_2]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211126_131254_2.jpg" width="2000" height="1248" alt="" title="20211126_131254_2" aria-label="20211126_131254_2" class="img-responsive wp-image-702" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211126_131254_2-200x125.jpg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211126_131254_2-400x250.jpg 400w, 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class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_2]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911.jpg" width="2000" height="922" alt="" title="20211204_140911" aria-label="20211204_140911" class="img-responsive wp-image-703" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911-200x92.jpg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911-400x184.jpg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911-600x277.jpg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911-800x369.jpg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/12/20211204_140911-1200x553.jpg 1200w, 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		<title>Wir haben Land!</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2021/05/26/wir-haben-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwald e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 08:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute schreibe ich mit großer Dankbarkeit zu dir! Wir haben Land! Nach langem Suchen und Sparen haben wir endlich ein Stück Land gefunden, dass wir durch deine Hilfe kaufen konnten. Es sind ca. 2500 Quadratmeter in der Nähe von Lübben (Spreewald) in der Gemeinde Alt Zauche-Wußwerk. Das Hexenwald.Permakultur Projekt hat es an uns abgetreten, was [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute schreibe ich mit großer Dankbarkeit zu dir! Wir haben Land!</p>
<p>Nach langem Suchen und Sparen haben wir endlich ein Stück Land gefunden, dass wir durch deine Hilfe kaufen konnten. Es sind ca. 2500 Quadratmeter in der Nähe von Lübben (Spreewald) in der Gemeinde Alt Zauche-Wußwerk. Das Hexenwald.Permakultur Projekt hat es an uns abgetreten, was wunderbar passt, denn dadurch können wir bei den Camps die nun Folgen werden auf die Infrastruktur zugreifen, die dort bereits entsteht.<br />
Ein Teil von dem Land ist ein Acker und wir sprechen bereits mit den Behörden um die Erlaubnis dafür zu erhalten dort Bäume und Sträucher zu pflanzen. Der andere Teil ist ein ziemlich traurig aussehender Monokultur-Kiefernwald. Hier werden wir viele der kranken Bäume rausnehmen um Platz für eine Vielfalt von Pflanzen zu machen. Wir sind dabei ein grobes Permakultur Design für unseren Freiwald N°1 zu erschaffen und werden dich auf dem Laufenden halten, wie es damit vorangeht.</p>
<p>Nun, da wir Land haben, freuen wir uns riesig darauf das erste Freiwald-Camp zu planen wo wir dann in Gemeinschaft Bäume pflanzen und viele tolle Dinge lernen können. Da der Sommer nicht die beste Zeit für das Pflanzen ist, warten wir auf den Herbst, damit die Pflanzen eine gute Überlebenschance haben.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-264 aligncenter" src="https://dev.freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1.jpg" alt="" width="1024" height="421" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1-200x82.jpg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1-300x123.jpg 300w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1-400x164.jpg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1-600x247.jpg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1-768x316.jpg 768w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1-800x329.jpg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/freiwald-aerial-with-topo-1024x421-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<div class="album text-muted">
<div class="container">
<div class="row">
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<div class="post-body">
<p>Bis dahin ist noch viel zu tun. Wie gesagt, wird es ein bisschen Arbeit, den Acker umzunutzen und sicher zu stellen, dass die Behörden uns keine Steine in den Weg legen. Und wir werden uns Zeit dafür nehmen, die Topografie vor Ort in unser Permakultur Design einzubauen. Da es kein fließendes oder stehendes Gewässer gibt, ist das wichtig, damit der Regen so lange wie möglich auf dem Grundstück gehalten wird. Zusätzlich werden wir wohl einen Brunnen bauen, um dem Wald die besten Wachstumschancen zu bieten.</p>
<p>All das sind Voraussetzungen um im Herbst mit dem Pflanzen zu beginnen. Außerdem brauchen wir natürlich Setzlinge. Wir haben angefangen unsere eigenen Bäume zu ziehen, doch brauchen wir für eine Pflanzaktion viel mehr und vor allem viele verschiedene Pflanzen. Wir hatten ja im letzten Newsletter schon mal von der Miyawaki Methode gesprochen und hierbei ist es üblich viele verschiedene Pflanzenarten unterschiedlicher Wuchshöhe zusammen zu pflanzen, bis zu 6 Stück je Quadratmeter.</p>
<p>In den letzten Monaten haben wir Recherchen zu den geeignetsten Pflanzenarten betrieben, was Resilienz und Insekten-, bzw. Vogelfreundlichkeit angeht und Schablonen erarbeitet, welche uns bei der Pflanzung des Waldes helfen werden.</p>
<p>Auch über die Wichtigkeit des Bodenlebens haben wir bereits im letzten Newsletter geschrieben. Ein gesunder Boden mit Milliarden von Mikroorganismen, welche in Symbiose mit den Pflanzen leben sorgen dafür, dass der Boden feucht und die Treibhausgase im Boden bleiben. Nur 10% an Wasser benötigen die Pflanzen, die auf einem gesunden Boden wachsen und 10 Mal weniger Treibhausgase, die aufgrund von Zersetzungsprozessen im Boden entstehen werden in die Atmosphäre abgegeben.</p>
<p>Wir nehmen das Thema Bodenleben deshalb mehr in den Fokus und planen auch eine Kampagne für Bodenleben für den Herbst. Denn es ist so einfach einen leblosen Boden mit Hilfe von Kompost Tee wieder zu beleben.<br />
Stellt Euch vor Tausende von Menschen gehen im Herbst spazieren mit ein paar Litern Kompost Tee im Gepäck um das Bodenleben überall in Deutschland zu fördern. Die Folge davon wäre, dass die Pflanzen widerstandsfähiger werden, die Wurzeln länger, die Humusschicht tiefer und die gleiche Grünfläche deutlich mehr CO2 speichert und weniger Wasser benötigt als vorher.</p>
<p>Wir werden in den nächsten Monaten darüber schreiben, wie ein Kompost Tee Braueimer mit einfachen Mitteln gebaut werden kann und wie wir mit gutem Kompost als Starter Kompost Tee herstellen können.<br />
Wir haben also viel vor dieses Jahr!</p>
<p>Dafür brauchen wir finanzielle Mittel (dieses Jahr vor allem für Pflanzensetzlinge und das Freiwald Camp im Herbst).<br />
Wenn es in deiner Möglichkeit liegt, wäre es wunderbar, wenn du uns mit einer monatlichen oder einmaligen Spende unterstützen könnt. Falls du das bereits tust, kannst du ja mal in dich gehen um zu sehen, ob du den Förderbetrag erhöhen möchtest.</p>
<p>In jedem Fall danken wir dir für deine Unterstützung</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Shan vom Freiwald</p>
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		<title>Jahresrückblick</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2020/12/30/jahresrueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwald e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2020 09:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war ein verrücktes Jahr. Wir, das Freiwald-Team, hoffen, dass ihr es gut überstanden habt, dass niemand aus eurem Familien- oder Freundeskreis krank geworden ist und dass ihr diese Zeit, in der viele von uns wohl mehr Isolation erlebt haben als gewollt, dennoch gut für euch nutzen konntet. Auch unser Jahr ist anders gelaufen als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein verrücktes Jahr. Wir, das Freiwald-Team, hoffen, dass ihr es gut überstanden habt, dass niemand aus eurem Familien- oder Freundeskreis krank geworden ist und dass ihr diese Zeit, in der viele von uns wohl mehr Isolation erlebt haben als gewollt, dennoch gut für euch nutzen konntet.</p>
<p>Auch unser Jahr ist anders gelaufen als geplant. Eigentlich wollten wir eine Aktion nach der anderen machen, Menschen von uns erzählen, gemeinsam Setzlinge pflanzen und viele, viele Fördermitglieder gewinnen, auf dass wir im Winter 20/21 ein großes Stück Land erwerben und mit einem neuen Klimawald bepflanzen können.</p>
<p>Daraus ist nichts geworden und so sind wir umso dankbarer für euch, die ihr uns in unserem ersten aktiven (und dann doch nicht so aktiven) Jahr treu geblieben sind und uns weiter unterstützt habt.</p>
<div id="attachment_258" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-258" class="wp-image-258 size-full" src="https://dev.freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1.jpg" alt="" width="1024" height="416" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-200x81.jpg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-300x122.jpg 300w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-400x163.jpg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-600x244.jpg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-669x272.jpg 669w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-768x312.jpg 768w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1-800x325.jpg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_134606_2-1024x416-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-258" class="wp-caption-text">Einige der aus Eicheln gezogenen Setzlinge, die wir im November dieses Jahres gepflanzt haben</p></div>
<p>Wir waren nicht untätig. Tatsächlich haben wir alle unglaublich viel gelernt in dieser Zeit.</p>
<p>Habt ihr zum Beispiel schon vom Soil Foodweb gehört? Dahinter steckt die Arbeit von Elaine Ingham, die als führende Boden Mikrobiologin gilt. Die Nahrungskette der Mikroorganismen, Bakterien, Protozoen, Nematoden und Mycorizzha, versorgen den Boden und die Pflanzen mit allem was sie zum Wachsen brauchen unabhängig davon, welcher Boden vorliegt. Dieses Wissen müsste die Landwirtschaft auf den Kopf stellen (und Elaine arbeitet daran), hieße es doch, dass weder Pestizide noch Kunstdünger benötigt werden.</p>
<p>Doch auch für das Pflanzen eines Waldes ist dieses Wissen Gold wert.</p>
<p>Seit Peter Wohlleben wissen wir, dass Bäume über ein Netzwerk an Pilzmyzelien miteinander verbunden sind. Bäume, die an Ort und Stelle aus Samen wachsen sind gut mit diesem Waldnetzwerk verbunden und werden mit allen Spurenelementen versorgt die sie brauchen. Anders ist es mit Bäumen, die erst als Setzlinge in den Wald kommen. Diese haben es sehr viel schwerer, ein gesundes Wurzelsystem aufzubauen und sich mit dem Waldnetzwerk zu verbinden.</p>
<p>Die Miyawaki-Methode nutzt nun genau das Wissen der Boden-Nahrungskette und stellt sicher, dass auch Setzlinge, die erst mit ein bis drei Jahren gepflanzt werden sich ohne Schwierigkeiten mit diesem Netzwerk verbinden können. Dazu wird eine Probe des Bodens genommen und das Mycorizzha, welches bereits im Boden ist, gezüchtet, um es dann, mit einem Komposttee, der reich an anderen nützlichen Mikroorganismen und Pilzmyzelien ist auf die Setzlinge zu geben. Die Myzelien verbinden sich mit den Wurzeln der Setzlinge und, da es sich genetisch nicht unterscheidet von den Pilzen, die bereits im Wald sind, auch mit dem Waldnetzwerk.</p>
<p>Auch werden bei der Miyawaki-Methode fünf bis zehn Pflanzen, verschiedener Wuchshöhe- und geschwindigkeit auf einen Quadratmeter gepflanzt. Es hat sich herausgestellt, dass sich so ein Wald viel schneller entwickelt und so kann ein Wald bereits nach fünf bis zehn Jahren eine Reife haben, wie sie von einem 30-jährigen Wald erwartet werden kann. Welch nützliches Wissen in Zeiten der Klimakrise.</p>
<p>Unser aufstrebender Mykologe Peter Metz (und Vorstands-Mitglied) ist gerade dabei ein steriles Labor aufzubauen und hat bereits ein paar Gläser mit verschiedenen Pilzsubstraten gezüchtet.</p>
<div id="attachment_259" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-259" class="size-full wp-image-259" src="https://dev.freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1.jpg" alt="" width="1024" height="416" srcset="https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-200x81.jpg 200w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-300x122.jpg 300w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-400x163.jpg 400w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-600x244.jpg 600w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-669x272.jpg 669w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-768x312.jpg 768w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1-800x325.jpg 800w, https://freiwald-ev.de/wp-content/uploads/2021/09/20201223_181340_2-1024x416-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-259" class="wp-caption-text">Die Anfänge unseres Mykologie-Labors</p></div>
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<p>Auch mit der Permakultur haben wir uns dieses Jahr eingehend beschäftigt und wird auch beim Anlegen der Freiwälder eine wichtige Rolle spielen. So werden wir auch Obst- und Nuss-Gehölze in die Klimawälder pflanzen und so freie Nahrungsquellen für Tiere und Menschen schaffen. Die Vision ist, dass Menschen, wenn sie in zukünftigen Freiwäldern spazieren gehen neben Pilzen und Kräutern auch Nüsse und Obst sammeln können.</p>
<p>Wir sehen voller Hoffnung in die Zukunft und in das nächste Jahr. Dank eurer Hilfe haben wir innerhalb dieses Jahres eine Summe von EUR 3.700 sammeln können. Wir sind bereits auf der Suche nach einem Stück Land südlich von Berlin, um endlich unsere Hände schmutzig machen zu können und die Urwälder von morgen zu pflanzen.</p>
<p>Mit ganz herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für die stille Zeit.</p>
<p>Euer Freiwald</p>
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		<title>Freiwald Newsletter No. 1</title>
		<link>https://freiwald-ev.de/2020/04/05/freiwald-newsletter-no-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Freiwald e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 07:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.freiwald-ev.de/?p=254</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Menschen, heute erhaltet ihr unseren ersten Newsletter. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil, den uns Covid-19 beschert, wir haben nun auch Zeit für Schreibtischarbeit und die muss ja auch mal gemacht werden. Es sind spannende Zeiten. Ein Freund von mir hat vom „großen Pausenknopf“ gesprochen, der nun gedrückt worden ist. Es ist mir [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="album text-muted">
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<p>Liebe Menschen,</p>
<p>heute erhaltet ihr unseren ersten Newsletter.</p>
<p>Das ist auf jeden Fall ein Vorteil, den uns Covid-19 beschert, wir haben nun auch Zeit für Schreibtischarbeit und die muss ja auch mal gemacht werden.</p>
<p>Es sind spannende Zeiten. Ein Freund von mir hat vom „großen Pausenknopf“ gesprochen, der nun gedrückt worden ist.</p>
<p>Es ist mir wichtig zu sagen, dass ich das Leid, die Einsamkeit und die Angst, denen sich viele Menschen jetzt stellen müssen, auf keinen Fall klein reden möchte, und sie haben mein Mitgefühl, und doch gibt es auch positive Aspekte dieser Zeit.</p>
<p>Zum Beispiel ist der Flugverkehr enorm zurückgegangen und die Atmosphäre darf nun einmal aufatmen. Auch sind weniger Menschen auf der Straße und so dürfen sich die Natur und die Tiere manche Plätze wieder mehr für sich in Anspruch nehmen.</p>
<p>Gerade geht <a href="https://www.facebook.com/1451555905/posts/10220378949451111/?sfnsn=scwspwa&amp;d=w&amp;vh=i&amp;extid=Hre6Tqoir0fRIjU5&amp;d=w&amp;vh=i">ein Video</a> um die Welt, dass ein spielendes Reh an einem menschenleeren Strand zeigt, der normalerweise von Menschen überfüllt wäre.</p>
<p>Gestern durfte ich in der Wiener Straße in Berlin beobachten, wie vier Eichhörnchenkinder sich gegenseitig an einem Baum rauf- und runtergejagt haben, etwas, von dem ich glaube, dass es wahrscheinlich nicht passiert wäre, wenn die Straße durch Fußgänger und Autos in Beschlag genommen worden wäre. So hatten sie die Straße für sich und ich hatte das Glück, gerade zur richtigen Zeit auf meinem Fahrrad vorbei zu fahren.</p>
<p>Auch geht der Konsum zurück, was eine große Entlastung für unseren Planeten bedeutet.</p>
<p>Ich höre auch von vielen Beispielen, wo Hausgemeinschaften enger zusammen rücken, sich Nachbarschaftsinitiativen für den Erhalt ihrer Kiezrestaurants einsetzen und für die Menschen einkaufen gehen, die in Quarantäne sind oder zur Risikogruppe gehören.</p>
<p>Alles geht langsamer und der soziale Druck lässt nach.</p>
<p>Allerdings bedeutet es für uns, wie für so viele andere auch, dass wir mit unseren geplanten Aktionen vorerst nicht weitermachen können.</p>
<p>Wir sind jetzt 20 Leute, die gemeinsam auf das erste Stück Land sparen und wir werden auch wie geplant fortfahren und sehen, dass wir im Herbst unser erstes Stück Land befreien und damit beginnen können, daraus gemeinsam ein kleines Permakultur Paradies zu machen und unsere Klima-Wälder zu pflanzen.</p>
<p>Natürlich hatten wir gehofft durch unsere geplanten Kochaktionen, Pflanzaktionen, Kita- und Schulbesuche viele neue Fördermitglieder zu gewinnen, damit die Fläche die wir am Ende bepflanzen können, möglichst groß ist, doch wird jede Fläche, egal wie groß oder klein, eine Oase werden, das Klima günstig beeinflussen und für wildlebende Tiere ein neuer Lebensraum sein.</p>
<p>Wenn ihr wollt, dass sich unser Fördern_innenkreis trotz der Pandemie ein wenig vergrößert und wir danach richtig loslegen können, dann habt ihr eine ganz einfache Möglichkeit dabei mit zu helfen. Überlegt mal, wer sich in eurer Familie, eurem Bekanntenkreis auch für die Idee begeistern ließe, gemeinsam Permakulturwälder zu pflanzen, was für’s Klima zu tun, tauschlogikfreie Freiräume zu schaffen und Nahrungsquellen für Mensch und Tier anzulegen.</p>
<p>Dann kannst du Ihnen sehr gerne vom Freiwald erzählen und dass wir genau das vorhaben. Du könntest Ihnen ein Exemplar des Fördermitgliedschaft-Antrags in die Hand geben (die Datei hänge ich an) die sie dann an uns schicken können (Freiwald e.V. Kaskelstraße 44 10317 Berlin) oder ihnen <a href="https://freiwald-ev.de/spenden/">den link</a> zur Spendenseite schicken, wo der Antrag auch zu finden ist.</p>
<p>Gerne könnt ihr auch diese Email weiterleiten oder unsere Webseite, <a href="https://freiwald-ev.de/">freiwald-ev.de</a>, empfehlen.</p>
<p>Zu Weihnachten hatten wir eine Patenschaftsaktion gestartet und Menschen haben sich mit Baumpatenschaften beschenkt. Ostern wäre ein weiterer guter Zeitpunkt um Baumpatenschaften zu verschenken. Die Ahornbäumchen, die derzeit in unserer Obhut sind und auf die erste Freiwaldfläche warten, bekommen gerade die ersten Blätter. Die Paten bekommen regelmäßig ein Foto, bis wir die Bäumchen in ihr neues Zuhause bringen.</p>
<p>Mein Traum ist, dass wir irgendwann (ganz bald) soweit sind, dass wir in jedem Bundesland ein, zwei oder viele, anfangs kleine, dann auch größere Flächen haben und diese Flächen durch die Permakultur in stabile, lebendige Biotope verwandelt werden.</p>
<p>Jedes Jahr veranstalten wir auf den Flächen Permakultur- Camps, bei denen wir die Praktiken der Permakultur mit ihren 1000 kleinen Tricks vermitteln und uns gemeinsam um die Flächen kümmern. Das werden Oasen sein, in denen Vögel, Insekten und andere wildlebende Tiere Heimat und Nahrung finden und auch die Menschen der Umgebung erfahren dürfen, welche Wohltat es ist, in einem Ort ohne Konsumlogik zu sein.</p>
<p>Lasst uns zusammen aus diesem Traum Wirklichkeit machen.</p>
<p>Danke euch für’s lesen, Danke für’s unterstützen, bleibt gesund und lasst euch nicht unterkriegen.</p>
<p>Shan</p>
<p>P.S. In den nächsten Tagen wird wieder der Förderbetrag von euren Konten abgebucht. Bitte achtet darauf, dass das Konto gedeckt ist, sonst wird unserem Konto von der Bank 10,50 € abgezogen. Wenn es bei euch finanziell gerade nicht so gut aussieht, schreibt uns lieber eine Mail, dass ihr einen Monat aussetzen wollt.</p>
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